Forschung - Lehre - Therapie

Seminare

Alle Seminartermine WS21/22 und SS22 befinden sich >> hier <<

Vergangene Seminare

Akupunktur (mit Fallseminar) III – Block A

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 21.-22.11.2021, 09:00-18:00 Uhr und 23.11.2021, 17:00-20:00 Uhr

Inhalt: Schwerpunkt sind die Punkte des 1. und 3. Leitbahnumlaufes und die Extrapunkte außerhalb der Leitbahnen.

Ferner werden Symptome bei Ungleichgewichten zwischen den Leitbahnen sowie Wandlungsphasen besprochen und Befunde bei Untersuchung des Abdomens erläutert.

Darüber hinaus werden wissenschaftliche Erkenntnisse und Studien zur Chinesischen Medizin im sogenannten Journal Club präsentiert und kritisch diskutiert.

Grundlagenwissen der Theorie der TCM und Akupunktur I (Basiskurs oder vergleichbar) werden vorausgesetzt.

Dozenten: PD Dr. S. SCHRÖDER, Dr. Bahram Tehrani, Dr.Gesa Meyer-Hamme, Wei HERTZ

Akupunktur (mit Fallseminar) II – Block A

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16.11.2021, 17:00-20:00 Uhr und 20.-21.11.2021, 09:00-18:00 Uhr

Inhalt: Hauptthema des Kurses ist die Kombinatorik von Akupunktur-Leitbahnen und Akupunktur Punkten. Berücksichtigt werden die historischen Grundlagen der Kombinatorik und deren heutige Weiterentwicklung. Dabei wird die lokale Schmerzsymptomatik mit distalen Punkten behandelt, vorgestellt werden Acht Optionen der Therapie. Es wird dargestellt wie in einem dynamischen Untersuchungsprozess ein Behandlungskonzept aufbaut werden kann und wie in einem rationalen und reproduzierbaren Prozess systematisch Soforteffekte („Sekundenphänomene“) in der Schmerztherapie erreicht werden können. Ergänzend wird dargestellt, wie dieses Konzept wissenschaftlich verifiziert wurde.

Ein weiterer Schwerpunkt sind die wichtigsten Punkte des 2. Leitbahnumlaufs und die Punkte des Ren mai und Du mai.

Grundlagenwissen der Theorie der TCM und Akupunktur I (Basiskurs oder vergleichbar) werden vorausgesetzt.

Dozenten: PD Dr. S. SCHRÖDER, Dr. Bahram Tehrani, Dr. Gesa Meyer-Hamme und Wei HERTZ

Akupunktur (mit Fallseminar) I – Block A

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31.10.2021-01.11.2021, 09:00-18:00 Uhr, 02.11.2021, 17:00-20:00 Uhr

 Inhalt: Es werden die wichtigsten Akupunkturpunkte der ersten und zweiten Leitbahnumläufe besprochen, deren Kategorisierung, Funktionen und Indikationen erläutert. Einfache Therapiekonzepte werden entwickelt und an Fallbeispielen demonstriert.

Besonderes Augenmerk wird der Theorie der 6 Stadien/6 Schichten (Tai Yang, Yang Ming, Shao Yang, Tai Yin, Jue Yin, Shao Yin) gewidmet. Diese wird detailliert erklärt und deren Bedeutung für die Therapie erläutert. Die daraus resultierenden Syndrome (Zeng) werden besprochen. Sprachliche Aspekte werden erläutert.

Darüber hinaus werden wissenschaftliche Erkenntnisse und Studien zur Chinesischen Medizin im sogenannten Journal Club präsentiert und kritisch diskutiert.

Dozenten: PD Dr. S. SCHRÖDER, Dr. Gesa MEYER-HAMME, Wei HERTZ, Dr. Thomas FRIEDEMANN,

Anfrage: lehre@tcm-am-uke.de

Basiskurs

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26.10.2021 17:00-20:00 Uhr,  29.10.2021-30.10.2021, 09:00-18:00 Uhr

Inhalt: Chinesische Medizin gehört zu den ältesten Naturheilverfahren der Welt. Viele der klassischen Naturheilverfahren leiten sich von den in der TCM gebräuchlichen Verfahren ab oder bauen auf sie auf. Dabei werden unterschiedliche manuelle Verfahren, Tuina-Massage, Guasha (Schabetechniken), Akupunktur, Schröpfen sowohl in der Chinesischen als auch in der Klassischen Naturheilkunde verwendet. Auch der Einsatz von Heilpflanzen ist eine ubiquitäre Tradition, Heilpflanzen wurden schon in Zeiten der Antike im Orient und Oxident verwendet. Schon in antiken Zeiten gab es regen Austausch. Mediationstechniken, Bewegungs- und Atemübungen finden sich in chinesischer (Qi-Gong, Taiji), indischer Tradition (Yoga u.a.). Auch mit religiösen Gebeten oder christlichen Meditationstechniken finden sich viele Gemeinsamkeiten. Ferner wird in der Chinesischen Medizin ein großer Schwerpunkt auf die Lebenspflege gelegt, die ein wichtiges Standbein der TCM-Therapie, gerade in der Prävention darstellt. Aus vielen dieser Quellen speisen sich moderne Ansätze wie die Mind-Body-Medizin. Zusätzlich werden gerade in der Asiatischen Medizin körperliche und seelische Symptome nicht getrennt, sondern in einen Zusammenhang gestellt. Neben der Beschreibung der empirischen therapeutischen Erfahrungen gibt es in der Chinesischen Medizin noch ein theoretisches Gesamtgebäude, welches neben der überlieferten Erfahrungsmedizin physiologische Erklärungsmodelle liefert, die zu einem, oft holistisch genannten, Gesamtbild der Körperregulation und Menschenbild führt. Diese beruht auf einer 2.000-5.000 jährigen Medizingeschichte, viele der klassischen Naturheilverfahren haben wesentlich kürzere Traditionen. Das Verständnis der theoretischen Hintergründe der Chinesischen Medizin kann daher auch zum Verständnis klassischer Naturheilverfahren beitragen.

Der Basiskurs umfasst die Einführung in die Chinesische Medizin als besondere Naturheilkunde. Es werden historische Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Entwicklung in Ost und West dargestellt. Dabei ist ein wesentliches Ziel für weitere Seminare eine gemeinsame terminologische Basis zu erarbeiten, bei der auch der Aufbau der chinesischen Sprache eine wichtige Bedeutung hat. Der Kurs ist daher eine Grundlage für Kurse zur Akupunktur, Chinesischen Arzneitherapie, Naturheilverfahren und die Fallseminare zu verstehen. Es werden die wichtigen Mechanismus-Theorien, Energieformen, krankheitsauslösenden Agentien, Wandlungsphasen und Funktionskreise, Grundlagen der Anamneseerhebung, Untersuchungstechniken und des Leitbahnsystems besprochen.

Dozenten: PD Dr. S. SCHRÖDER, Dr. Bahram THERANI, Dr. Gesa MEYER-HAMME

Anfrage: lehre@tcm-am-uke.de

Seminar Erschöpfung, Fatigue, Long-COVID 

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26.09.2021, 09:00-18:00 Uhr

Inhalt: Erschöpfung oder chronisches Fatigue sind häufige Begleiterkrankungen somatischer und psychischer Erkrankungen. Einerseits können chronische oder konsumierende Erkrankungen mit einer erheblichen Erschöpfung verbunden sein, andererseits finden sich auch bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen regelmäßig Müdigkeit und Erschöpfung. Gleichzeitig kann trotzdem Unruhe bestehen. Westliche Therapien haben bei diesen Beschwerden wenig zu bieten, sogenannte „Aufbau-Therapien“ haben kaum Evidenz und Effekt. Chinesische Therapien, insbesondere die Arzneitherapien, bieten hier wirkungsvolle Therapieangebote. Diese können neben dem lebensqualitätsverbessernden Effekt auch dazu beitragen, dass die körperlichen oder psychischen Erkrankungen besser kompensiert werden können.

Ähnliches finden wir bei durchgemachten Infektionserkrankungen- lange bekannt ist dies u.a. nach einer der EBV-Infektion, dem Pfeifferschen Drüsenfieber. Zunehmend mehr in den Focus rückt dieses Phänomen jetzt nach einer SARS-CoV-2 Infektion, was laut RKI (11/20) in 40% der Fälle auftreten kann. Für diese Folgezustände setzt sich zunehmend die Bezeichnung Long-COVID durch. Besonders häufig sind hier dem Chronic-Fatigue-Syndrom ähnliche Zustände, aber auch Konzentrationsstörungen, kognitive Defizite, sensorische Defizite (meist Geruchs- und Geschmackssinn-Störungen), chronische Atemnot, Husten und depressiven Zuständen. Seltener sind bedrohliche Komplikationen wie Endotheliitis, embolische Prozesse und Vaskulitiden.

Dozenten: PD Dr. S. SCHRÖDER und Elisabeth BUHLMANN

Anfrage: lehre@tcm-am-uke.de

Klinisches Seminar – Augenheilkunde 

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24.09.-25.09.2021,09:00-18:00 Uhr

Programme: TCM-Master (Jahrgang 18/19/20), Akupunktur Experte (Jahrgang 18/19/20)

Inhalt: Symptome und Beschwerden der Augen haben in der Chinesischen Medizin einerseits eine wichtige diagnostische Bedeutung für sonstige körperliche und seelische Erkrankungen, andererseits können Akupunktur, Chinesische Arzneitherapie und Qi-Gong-Übungen Einfluss auf diese Beschwerden nehmen.

In diesem Seminar werden unter anderem die diagnostischen und therapeutischen Grundlagen der Augensymptome erläutert, Qi-Gong-Übungen für Therapie und Prophylaxe von Augensymptomen demonstriert und Grundkonzepte der Arzneitherapie und Akupunktur besprochen. Ein besonderes System der Augenakupunktur wird aufgrund seiner besonderen Effektivität vertieft dargestellt. Es handelt sich um die Augenakupunktur nach Boel. Dr. John Boel ist ein dänischer Arzt, der für die wichtigsten Augenerkrankungen intensivierte Konzepte entwickelt hat. Basis dieser Therapien sind multiple Mikrosysteme, deren Effektivität über Jahrzehnte erprobt wurde. Ein Mikrosystem wird dabei in den Vordergrund gestellt. Hierbei werden Reflexpunkte in um die Gelenke gestochen, was als sinnvolle Ergänzung und Erweiterung der TCM gesehen wird und auch für Erkrankungen außerhalb der Augenheilkunde sinnvoll ist. Im Seminar werden die Konzepte detailliert besprochen und praktisch eingeübt.

Dozenten: PD Dr. S. SCHRÖDER und Elisabeth BUHLMANN

Anfrage: lehre@tcm-am-uke.de

Klinisches Seminar – Dermatologie

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23.08.-28.08.2021

Programm: TCM-Master (Jahrgang 18/19/20), Experte für Chinesische Medizin (Jahrgang 18/19/20), Experte für Chinesische Pharmakologie (Jahrgang 18/19/20)

Dozenten: Dr. S. Shao, Dr. Q. Wang, Shanghai University of Traditional Chinese Medicine, PD Dr. S. SCHRÖDER, H. Rausch und G. Meyer-Hamme

Anfrage: lehre@tcm-am-uke.de

TCM Klassiker “Shang Han Lun”

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04.-06.06.2021: 08:30-13:50; 07.06.2021: 08:30-17:45 Uhr; Webseminar

Programme: TCM-Master (Jahrgang 18/19/20), Experte für Chinesische Medizin (Jahrgang 18/19/20), Akupunktur Experte (Jahrgang 18/19/20)

Inhalt: Das Shang Han Lun, die „Abhandlungen über Erkrankungen durch Kälteschädigungen“ ist eines der wichtigsten Standardwerke der klassischen TCM-Literatur. Der Autor Zhang Zhonjing schrieb dieses Werk im 2. Jh. n.Chr., einer Zeit in der in China viele Epidemien herrschten. Die Schrift behandelt detailliert die Theorie der sechs Stadien/Schichten (Liu Jing), deren typische und atypische Verläufe und genau Differenzierung und leiste damit bis heute einen sehr relevanten Beitrag zum Verständnis der Theorie der Chinesischen Medizin. Anhand dieser Differenzierung werden Indikationen und Kontraindikationen für 360 Rezepte chinesischer Arzneimischungen sowohl für von außen ausgelöste als auch für komplexe Erkrankungen erläutert.

Diese Rezepte werden bis heute teilweise unverändert eingesetzt, so dass durch das Studium des Shang Han Lun sowohl ein tieferes Verständnis der Theorie der TCM als auch praktische Erkenntnisse für die heutige chinesische Arzneitherapie gewonnen werden können.

Mit Dr. ZHOU Yiping konnte eine sehr erfahrene Dozentin für die Klassiker der Chinesischen Medizin der TCM-Universität Shanghai für dieses Seminar gewonnen werden. Der Online-Live-Kurs findet in englischer Sprache statt.

Dozenten: Dr. med. ZHOU Yiping, Dozentin der Shanghai University of Traditional Chinese Medicine und PD Dr. Sven SCHRÖDER

Anfrage: lehre@tcm-am-uke.de

Einführung China

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Programm: TCM-Master (Jahrgang 18/19/20)

Klinisches Seminar –

Psychiatrie und Psychosomatik, Terminologie

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30.04-02.05.2021, 09:00-18:00, Webseminar

Programme: TCM-Master (Jahrgang 18/19/20), Experte für Chinesische Medizin (Jahrgang 18/19/20), Akupunktur Experte (Jahrgang 18/19/20)

Inhalt: Seelische und körperliche Symptome werden in der Chinesischen Medizin mehr als Einheit gesehen als im Westen. Daher gibt es auch keine Tradition einer eigenständigen Psychiatrie, seelische Symptome werden als Teil der Gesamtstörung betrachtet. Trotzdem gibt es eigenständige Theorien, wie psychische Störungen entstehen können. Da bei spielt die Theorien der 5 Shen (Shen, Hun, Po, Yi, Zhi) und der 7 Emotionen eine entscheidende Rolle. Wir erarbeiten in diesem Seminar diese Grundlagen unter Einbeziehung der spezifischen Terminologie (Wei Hertz) und lernen die häufigsten Syndrome kennen, die zu psychischen Symptomen führen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf Angsterkrankungen, Depressionen, maniforme Erregungszustände und Schlafstörungen gerichtet. Live-Patientenvorstellungen ermöglichen den praktischen Bezug. Darüber hinaus werden Frau Dr. Ulrike Baumann-Schröder (Fachärztin für Psychiatrie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) und PD Dr. Sven Schröder gemeinsam eine Diskussionsrunde mit Ihnen durchführen. Dabei werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Interpretation einzelner Symptome und Zeichen des Patienten aus östlicher und westlicher Sicht, insbesondere in Bezug auf Übertragung und Gegenübertragung interpretiert. Auch hier wird ein gemeinsamer Patient der beiden diskutiert. Das Seminar wird durch thematisch angepasste Qi-Gong-Übungen (Guoying Roos) abgerundet.

Dozenten: PD Dr. Sven SCHRÖDER, Dr. Ulrike BAUMANN-SCHRÖDER und Wei HERTZ

Anfrage: lehre@tcm-am-uke.de

Chinesische Pharmakologie II

Fertilität, Urologie, Nephrologie, Endokrinologie / Anämie, Exsikkose, Schweiße

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 08.-11.04.2021, 09:00-18:00,  Webseminar  

Programme: TCM-Master (Jahrgang 18/19/20), Experte für Chinesische Medizin (Jahrgang 18/19/20), Akupunktur Experte (Jahrgang 18/19/20), Zusatzbezeichnung Akupunktur für Ärzte

Inhalt: Der Kursblock Pharmakologie II behandelt in diesem Jahr das Kernthema Kardiologie (Dozent Werner Jansen) und Nephrologie (Dozent Peter Schink). Diese Funktionskreise Herz und Niere sind über die sogenannte kardio-renale Achse eng miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Die Niere ist wiederum eng mit dem Yin verbunden. Wichtige Teile des Yin sind Xue und Säfte, deren Stützung ein wichtiger Beitrag zur Suppletio des Yin darstellt (Dozent Sven Schröder).

Das zweite Schwerpunktthema des Seminars sind endokrinologische Erkrankungen. Hierbei geht es um die männliche Infertilität (Dozentin Elisabeth Buhlmann), die weibliche Infertilität (Dozentin Gesa Meyer-Hamme) und um Schilddrüsenfunktionsstörungen (Dozentin Gesa Meyer-Hamme). Peter Schink berichtet ferner über die Behandlung des Diabetes mellitus, der ja oft mit Fettstoffwechselstörungen vergesellschaftet ist, über die Elisabeth Buhlmann berichtet.

Dozenten: PD Dr. Sven SCHRÖDER, Elisabeth BUHLMANN,  Gesa MEYER-HAMME,  Dr.  Peter-Ralf SCHINK und Dr. Werner Jansen

Übergreifendes Material “Pharmakologie” &

“Theorie und Akupunktur”

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 Programme: TCM-Master (Jahrgang 18/19/20)