Forschung - Lehre - Therapie

Seminar Erschöpfung, Fatigue, Long-COVID 26.09.2021, 9:00-18:00 Uhr

Erschöpfung oder chronisches Fatigue sind häufige Begleiterkrankungen somatischer und psychischer Erkrankungen. Einerseits können chronische oder konsumierende Erkrankungen mit einer erheblichen Erschöpfung verbunden sein, andererseits finden sich auch bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen regelmäßig Müdigkeit und Erschöpfung. Gleichzeitig kann trotzdem Unruhe bestehen. Westliche Therapien haben bei diesen Beschwerden wenig zu bieten, sogenannte „Aufbau-Therapien“ haben kaum Evidenz und Effekt. Chinesische Therapien, insbesondere die Arzneitherapien, bieten hier wirkungsvolle Therapieangebote. Diese können neben dem lebensqualitätsverbessernden Effekt auch dazu beitragen, dass die körperlichen oder psychischen Erkrankungen besser kompensiert werden können.

Ähnliches finden wir bei durchgemachten Infektionserkrankungen- lange bekannt ist dies u.a. nach einer der EBV-Infektion, dem Pfeifferschen Drüsenfieber. Zunehmend mehr in den Focus rückt dieses Phänomen jetzt nach einer SARS-CoV-2 Infektion, was laut RKI (11/20) in 40% der Fälle auftreten kann. Für diese Folgezustände setzt sich zunehmend die Bezeichnung Long-COVID durch. Besonders häufig sind hier dem Chronic-Fatigue-Syndrom ähnliche Zustände, aber auch Konzentrationsstörungen, kognitive Defizite, sensorische Defizite (meist Geruchs- und Geschmackssinn-Störungen), chronische Atemnot, Husten und depressiven Zuständen. Seltener sind bedrohliche Komplikationen wie Endotheliitis, embolische Prozesse und Vaskulitiden.

Dozenten: PD Dr. S. SCHRÖDER und Elisabeth BUHLMANN

Zielgruppe: Ärzte/innen, Medizinstudierende, Apotheker und PTA mit Vorkenntnissen in der TCM

Kosten: 200 €

Anfragelehre@tcm-am-uke.de

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